Homöopathie
Die Homöopathie basiert auf einer sehr einfachen Theorie:
Ein Stoff, der bestimmte Symptome an einem Gesunden verursachen kann, ist auch in der Lage diese Symptome an einem Kranken zu heilen.
Nach diesem Prinzip funktioniert die Homöopathie. Laut Samuel Hahnemann, dem Begründer der Therapie, soll ein homöopathisches Mittel gesucht werden, das Symptome verursacht (Arzneimittelkrankheit), die den Symptomen der Krankheit ähnlich sind. Dies hat eine regulierende Auswirkung auf den Organismus und führt zu der Beseitigung der Symptome. Die Gesundheit wird wieder hergestellt.
Da homöopathische Mittel ausschließlich an Menschen geprüft werden, habe ich als Tierheilpraktikerin die verantwortungsvolle Aufgabe, die Symptome des Menschen auf das Pferd zu übertragen. Dies ist nicht immer ganz einfach, da sich viele Symptome aus dem gefühlten Erleben des Menschen ergeben, die sich nicht oder nur sehr schwer auf das Pferd übertragen lassen.
Bei der klassischen Homöopathie wird die ganze Krankengeschichte des Pferdes aufgenommen. Gegebenenfalls werden Sie als Pferdebesitzer durch einen Fragebogen zu Ihrem Pferd befragt. Bei dem sogenannten Repertorisieren suche ich als Tierheilpraktikerin aus einem Verzeichnis von über 80.000 Symptomen das homöopathische Mitteln heraus, welches die ähnlichsten Symptome am Gesunden hervorgerufen hat.
Übrigens:
Die Verwendung homöopathischer Mittel ist ein Beitrag gegen Tierversuche, da sie ausschließlich an Menschen getestet werden!
Indikationen:
Indikationen sind Krankheiten und Funktionsstörungen, solange keine organpathologischen Veränderungen vorliegen.