Inhalations-Therapie

Erkrankungen der Atemwege haben in den letzen Jahren ständig zugenommen. Immer häufiger entstehen dabei chronische Veränderungen in der Lunge.

Die Inhalations-Therapie ist bei der Behandlung von lungenkranken Pferden nicht mehr wegzudenken.

Herkömmlich verabreichte Medikamente brauchen lange, um ihre vollständige Wirkung zu entfalten. Zudem belasten sie häufig den gesamten Organismus, bis sie ihren Bestimmungsort (die Lunge) erreicht haben. Oftmals ist ihre Wirksamkeit unbefriedigend.

Die spezielle Inhalations-Therapie mit einem Ultraschallvernebler wirkt direkt in der Lunge. Durch Ultraschall werden die Dampftropfen stark verkleinert und somit lungengängig gemacht.

 

Wie entsteht eine chronische Bronchitis (COB)?

Ähnlich wie der Mensch, wird auch das Pferd immer häufiger von Allergien geplagt. Füttern und Einstreuen von nicht einwandfreiem Heu oder Stroh begünstigt die Entstehung einer Allergie.
Ebenso kann unvollständiges Ausheilen von Infektionen der Atemwege, bei zu frühem Wiederbeginn der Arbeit, zu Schäden an der Lunge führen.
Dies sind die beiden Hauptfaktoren für die Entstehung einer chronischen Bronchitis.
Durch die Verkrampfung der kleinsten Bereiche der Lunge entsteht Atemnot. Allergene trocknen den Schleim der Bronchien aus, der dann wie ein Fremdkörper wirkt und Husten provoziert.

 

Was passiert beim Inhalieren?

Durch das Inhalieren wird die Schleimhaut der Bronchien zu einer vermehrten Schleimproduktion angeregt. Dadurch wird der trockene Schleim wieder dünnflüssiger. Der Ultraschall gewährleistet, dass auch die kleinsten Bereiche der Lunge versorgt werden.